Allgemein

Die Maschine ging als Sieger einer Ausschreibung der NATO für ein leichtes Jagd- und taktisches Unterstützungsflugzeug im Dezember 1953 hervor.

Der Erstflug fand am 9.August 1956 statt. Sie wurde von Italien und der Bundesluftwaffe in größeren Stückzahlen beschafft. In der Budesrepublik wurden etliche G.91 bei der Messerschmitt Flugzeug-Union Süd GmbH gefertigt, damit war die G.91 das erste strahlgetriebene Flugzeug, das in Deutschland nach dem Ende des 2.Weltkrieges in Lizenz gefertigt worden war.

Die Bundesluftwaffe verlor 64 Maschinen, hauptsächlich wegen Triebwerkversagen. Die letzten Maschinen wurden 1982 bei der Luftwaffe ausgemustert. Nachfolger des Flugzeuges in der Luftwaffe wurde die französich-deutsche Entwicklung Alpha Jet.

Die G.91T war eine zweisitzige Version des Grundmusters, entwickelt als Ausbildungsflugzeug, jedoch auch zur Verwendung als zweisitziges Kampfflugzeug. Leicht modifiziert und als G.91T/3 bezeichnete Maschinen gingen 66 Stück an die bundesdeutsche Luftwaffe, davon waren 22 Exemplare bei Dornier gefertigte Lizenbauten. Diese Variante hatte wegen des verlängerten Vorderrumpfes die Eigenart, dass öfters aus unerfindlichen Gründen das Burgfahrwerk verklemmte.

 

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